Wahrnehmen, verstehen, behandeln – Spüre, was wirklich wirkt – Lerne, der inneren Dynamik des Körpers zu folgen – Erweitere Deine Praxis mit dem Schlüsselprinzip der Osteopathie
Dieser Kurs richtet sich an Osteopathinnen und Osteopathen, die ihre taktile Wahrnehmung verfeinern möchten, mehr Sicherheit in der Behandlungsdosierung und Verlaufssteuerung gewinnen wollen, sich für die Verbindung von Embryologie, Struktur und funktioneller Dynamik interessieren sowie neugierig sind auf eine spürbare Vertiefung ihres osteopathischen Verständnisses.
Wie intensiv soll die Behandlung sein? Wann ist der richtige Zeitpunkt für die nächste Sitzung? Diese Fragen begleiten sowohl erfahrene als auch angehende Osteopathinnen und Osteopathen. Oft bleiben sie unbeantwortet oder werden der Intuition überlassen. Doch der Körper selbst gibt Auskunft – durch Motilität: jenen feinen, rhythmischen Ausdruck, der aus der embryologischen Dynamik hervorgeht und lebenslang erhalten bleibt.
In dieser 4-tägigen Weiterbildung lernen unsere Teilnehmenden die Motilität nicht nur zu spüren, sondern als verlässliches diagnostisches und therapeutisches Werkzeug zu nutzen – vom Neugeborenen bis zum Erwachsenen.
Jo Buekens vermittelt fundiertes Wissen, präzise Palpationstechniken und praktische Anwendungen, die Ihre osteopathische Arbeit spürbar verändern werden. Wichtige Lehrinhalte:
Die Motilität ist ein Ausdruck der embryologischen Gestaltung. Sie entsteht aus der Dynamik der frühen, fluidischen Strömungen, die Form und Funktion des Körpers prägen.
Wahrnehmungsschulung: Wo, wie und auf welchen Ebenen zeigt sich Motilität im Gewebe?
Analyse der Bewegungsrichtungen: Wie verändern sich Ausdruck und Qualität im zeitlichen Verlauf?
Anwendung in der Praxis: Wie kann Motilität Behandlungsintensität, -frequenz und -planung steuern?
Geführte, klinisch relevante Palpationsübungen an verschiedenen Körperregionen.
Dozent: Jo Buekens D.O. M.Sc. (Luxemburg) ist vielen bekannt durch sein 2020 erschienenes Buch „Bone – the best kept secret“. Wir freuen uns sehr, dass er erneut nach Münster zur DAOM® kommt und unsere Teilnehmer von seiner Expertise und spannenden Sichtweise profitieren können. Jo Buekens ist Gründer und Dozent der School of Bones. In seinem Unterricht erfährt das Denken A. T. Stills hinsichtlich der tiefen Bedeutung therapeutischen Handelns eine besondere Wertschätzung.
Voraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar) Kurszeiten: Do-Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (32 U’Std.)
Interdisziplinäre Präparationsreihe in Hamburg-Eppendorf
Teilnahmevoraussetzung: Osteopathie-Studierende, praktizierende Osteopathinnen und Osteopathen
Veranstalter und Kursleiter: Prof. Dr. rer. nat. med. habil. Rainer Breul DO h.c.
Aus seiner langjährigen Erfahrung in der anatomischen Fort- und Weiterbildung medizinischer Berufsgruppen wie (Zahn)Ärzte, Osteopathen und Physiotherapeuten resultiert ein bewährtes Grundkonzept: das mit theoretischer sowie beruflicher Erfahrung angereicherte anatomische Wissen wird vertieft, und die jeweils präparatorisch erarbeiteten Kursinhalte werden in einem erweiterten Kontext betrachtet, um übergeordnete Zusammenhänge innerhalb und zwischen den Organsystemen zu erkennen, funktionell-anatomisch einzuordnen und beruflich zu integrieren.
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Institut für Neuroanatomie Martinistr. 52, Gebäude N62 20246 Hamburg
Kursgebühr: 930,00 € für praktizierende Osteopathen 880,00 € für Studierende und Auszubildende
Die Kursgebühr ist bis spätestens 27.08.2026 zu überweisen. Bei Rücktritt ist zwingend ein/e Ersatzteilnehmer/in zu stellen. Anderenfalls wird die gesamte Kursgebühr fällig. Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarversicherung.
Kursinhalte: Die zervikothorakale Region wird geformt von Hals und Thorax sowie den darin liegenden anatomischen Strukturen. Der zwischen dem mittleren und tiefen Blatt der Halsfaszie gelegene Raum ist mit lockerem Bindegewebe und Eingeweiden gefüllt. Er geht kontinuierlich in das Bindegewebslager des Brustraums, Mediastinum, über. Dabei benutzt er die obere Thoraxapertur als Durchgangspforte. Insgesamt erstreckt er sich von der Schädelbasis bis zum Zwerchfell.
Ziel dieses Kurses ist, ein vertieftes funktionelles Verständnis für diese Region zu erarbeiten. Hierzu werden unter Anleitung von den Kursteilnehmern präpariert: • Halsmuskeln, Halsfaszien, deren Eingeweidekompartimente • Obere Thoraxapertur • Interkostalmuskulatur, Sternum mit retrosternalen Bandstrukturen • Brusthöhle: Pleurahöhlen, Pleura parietalis, Pleurakuppel • Lungen • Mediastinum und dessen Leitungsbahnen • Herzbeutel, Herz mit Kranzgefäßen • Zwerchfell • Recessus des Zwerchfells
Nach Anmeldung erhalten Sie einen detaillierten Ablauf der einzelnen Präparationstage.
General Listening des Craniums, parietale emotionale Region, emotionales Listening, emotionale „Reinigung“, Integrationen der Emotionen in die Struktur
In diesem Kurs bauen wir Diagnosen über die spezifischen mechanischen Restriktionen im gesamten Organismus wie auch ihre emotionalen Komponenten auf. Durch spezifische Releasetechniken werden Mobilität und Motilität der Strukturen verbessert. Häufig findet man emotionale Restriktionen nach spezifischen Ereignissen im Leben der Patienten. Im Allgemeinen ist die Gesamtvitalität der Patienten nach der Lösung dieser Restriktionen verbessert. Bei diesem Zugang haben die Patienten keine emotionalen Ausbrüche während der Behandlung, sondern sie bemerken spezifische Erinnerungen und Emotionen, die während der nächsten Tage nach der Behandlung an die Oberfläche kommen. Dies kann auch im Traumstadium während des Nachtschlafes passieren. Deshalb können die Patienten in ihren üblichen, täglichen Aktivitäten fortfahren, ohne destabilisiert zu werden, sie bearbeiten jedoch weiterhin früher unterdrückte Emotionen. Dieser Prozess löst Spannungen im Organismus und erlaubt ihm, die eigenen natürlichen, homöostatischen Kräfte effektiver einzusetzen.
Die Anwendungen dieser Techniken sind unbegrenzt und können fast bei jeder Diagnose eingesetzt werden. Häufig werden sich Probleme bessern, die auf eine mechanische Manipulation nicht reagierten. Dies bietet eine Hilfe bei vielen chronischen Problemen. Spezifische emotionale Regionen im rechten Frontallappen, im linken Frontallappen und dem Parietallappen werden erforscht. Interessanterweise wurden die parietal gelegenen Projektionen, die wir durch Palpationen finden können, Ende 1996 durch PET-Untersuchungen als sensorische Projektionen der Viszera im Gehirn erkannt.
Interdisziplinäre Präparationsreihe in Hamburg-Eppendorf
Teilnahmevoraussetzung: Osteopathie-Studierende, praktizierende Osteopathinnen und Osteopathen
Veranstalter und Kursleiter: Prof. Dr. rer. nat. med. habil. Rainer Breul DO h.c.
Aus seiner langjährigen Erfahrung in der anatomischen Fort- und Weiterbildung medizinischer Berufsgruppen wie (Zahn)Ärzte, Osteopathen und Physiotherapeuten resultiert ein bewährtes Grundkonzept: das mit theoretischer sowie beruflicher Erfahrung angereicherte anatomische Wissen wird vertieft, und die jeweils präparatorisch erarbeiteten Kursinhalte werden in einem erweiterten Kontext betrachtet, um übergeordnete Zusammenhänge innerhalb und zwischen den Organsystemen zu erkennen, funktionell-anatomisch einzuordnen und beruflich zu integrieren.
Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Institut für Neuroanatomie Martinistr. 52, Gebäude N62 20246 Hamburg
Kursgebühr: 930,00 € für praktizierende Osteopathen 880,00 € für Studierende und Auszubildende
Die Kursgebühr ist bis spätestens 24.02.2026 zu überweisen. Bei Rücktritt ist zwingend ein/e Ersatzteilnehmer/in zu stellen. Anderenfalls wird die gesamte Kursgebühr fällig. Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarversicherung.
Kursinhalte: Die Teilnehmenden präparieren unter Anleitung des Kursleiters nachfolgende Gebiete (Übersicht):
Darstellung von Faszien und Muskeln von Gesäßregion, Oberschenkel, Rücken und Nacken
Spezielle Präparation der M. serratus anterior-Mm. Rhomboidei-Verbindung; Präparation der Kopfhaut, des N. occipitalis major und A. occipitalis
Präparation der tiefen Nackenmuskulatur
Inspektion der Dura spinalis in situ
Kursorische Darstellung der Verbindung zum Grenzstrang, Eröffnung der Dura, Inspektion der bereits geöffneten Schädelbasis
Darstellung der ischiokruralen Muskulatur, des Tractus iliolumbalis, der dorsalen Kniegelenkkapsel
Darstellung der Schultermuskulatur, Präparation des Plexus brachialis von dorsal
Nach Anmeldung erhalten Sie einen detaillierten Ablauf der einzelnen Präparationstage.
Ihr Dozent:Gert Groot Landeweer (Hittfeld) – Niederländischer Physiotherapeut und Heilpraktiker, Begründer und ehem. Leiter des Uplegder-Instituts Deutschland, Weiterentwickler der Upledger CranioSacralen Therapie mit SomatoEmotionaler Entspannung und der Arbeit mit therapeutischen Bildern und dem therapeutischen Gespräch, Spezialist für CranioMandibuläre Dysfunktion (CMD) mit eigenem Konzept, internationale Vortrags- und Lehrtätigkeit an Universitäten sowie Fort- und Weiterbildungsinstituten.
Die Craniosacrale Therapie wurde in den 1970er-Jahren von dem Osteopathen Dr. John Upledger auf den Grundlagen der Osteopathie im cranialen Bereich entwickelt. Das Craniosacrale Konzept basiert auf den Annahmen, dass:
das Bindegewebe im weiteren Sinne alle Organe des Körpers umschließt.
die Hirn- und Rückenmarkshäute einen Teil des Bindegewebes bilden.
Spannungen von den peripheren Strukturen (Bindegewebe außerhalb der Hirn- und Rückenmarkshäute) zu den zentralen Strukturen (Hirn- und Rückenmarkshäuten) weitergeleitet werden.
Spannungen in den Bindegeweben organische, somatische und persönliche (somatoemotionale) Hintergründe haben können.
Spannungsveränderungen des Bindegewebes sowie der Hirn- und Rückenmarkshäute einen Einfluss auf das Nerven- und Hormonsystem haben.
innerhalb des Bindegewebes einschließlich der Hirn- und Rückenmarkshäute eine von Atmung und Herzschlag unabhängige Bewegung (sog. CranioSacrale Bewegung) stattfindet, die Ausdruck der Vasomotorik ist.
die Behandlung der funktionellen Spannungen der bindegewebigen Anteile die Spannungsmuster innerhalb der Hirnhäute verändert und gleichzeitig Effekte hat, die nur durch eine verbesserte Funktion des Nervensystems erklärt werden können.
eine Veränderung der CranioSacralen Bewegung festgestellt werden kann, wenn bindegewebige Spannungen sich ändern.
Die Upledger CranioSacrale Therapie ist eine „light touch“-manuelle Technik, mit deren Hilfe die o. g. Ungleichgewichte aufgespürt und behandelt werden. Untersuchung und Behandlung können sowohl nach einem vorgegebenen Schema – dem sog. 10-Schritte-Protokoll – als auch patientenindividuell durchgeführt werden: durch „EneryCyst Release“ (Entspannung der Energiezysten), Anwendung des „SomatoEmotional Release“ (somatoemotionale Entspannung) und Arbeit mit „Therapeutic Imagery and Dialogue“ (therapeutische Bilder und therapeutisches Gespräch). In dieser Postgraduierten-Reihe werden diese vier Bereiche in den vier Kursen herausgearbeitet.
Upledger CranioSacrales Konzept – Kurs 1 Der erste Kurs beinhaltet die Systematik der somatischen Arbeit Upledgers einschließlich der Arbeit mit dem CranioSacralen-Rhythmus und „direction of energy“ (Energielenken), „diaphragm-techniques“ (Diaphragma-Techniken), „compression-decompression-lift-techniques“ (Kompression-Dekompression-Abheben-Techniken) sowie Prinzipien und Techniken zur rhythmischen Mobilisation. Sie lernen dabei die Prinzipien der Upledger-Methode und die Umsetzung dessen in der Systematik des erweiterten „10-Step-Protocol“ sowie das von Upledger angewandte Test-Retest-Verfahren. Dabei ist die Arbeit ganzkörperlich. Die wichtigen Themen im Überblick:
Erweitertes 10-Schritte-Programm
Untersuchung des gesamten Körpers – Rhythmus, Faszienzug, Duraziehen
Rhythmus-Techniken
Energielenken (lokal)
Behandlung des extraduralen Bindegewebes
Behandlung des duralen Gewebes
Behandlung des Gesichtsschädels
Die Kurse 2 bis 4 sind 2027/2028 bei der DAOM® geplant. Weitere Informationen folgen.
Teilnahmevoraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)
Kurszeiten: Do, Fr, Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (32 U’Std.)