Archive: Kurse

Präparationen: Craniosacrales System

Interdisziplinäre Präparationsreihe in Hamburg-Eppendorf

Teil 1: Topografie des craniosacralen Systems

Veranstalter und Kursleiter:
Prof. em. Dr. Rainer Breul, D.O. h.c.
Emeritierter Professor für Anatomie an der LMU München
Aus seiner mehr als 35-jährigen Erfahrung in der anatomischen Fort- und Weiterbildung medizinischer Berufsgruppen wie Ärzte, Zahnärzte, Osteopathen und Physiotherapeuten resultiert ein bewährtes Grundkonzept: das mit theoretischer und beruflicher Erfahrung angereicherte anatomische Wissen wird vertieft und die jeweils präparatorisch erarbeiteten Kursinhalte werden in einem erweiterten Kontext betrachtet, um übergeordnete Zusammenhänge innerhalb und zwischen den Organsystemen zu erkennen und funktionell-anatomisch einzuordnen.

Teilnahmevoraussetzung: Osteopathie-Studierende, praktizierende Osteopathinnen und Osteopathen

Kurszeiten:
Freitag 17.30-21.00 Uhr
Samstag 08.30-19.00 Uhr
Sonntag 08.30-13.30 Uhr
Zusammen mit den Anmeldeunterlagen erhalten Sie einen detaillierten Ablaufplan der einzelnen Präparationstage

Veranstaltungsort:
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Neuroanatomie
Martinistr. 52, Gebäude N61
20246 Hamburg

Kursgebühr:
830,00 € für praktizierende Osteopathen
780,00 € für Studierende und Auszubildende

Zahlfrist:
Die Gebühr ist bis spätestens 10.09.2024 zu überweisen. Bei Abmeldung muss ein Ersatzteilnehmer/in gestellt werden, anderenfalls wird die gesamte Kursgebühr fällig.

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    Sonderkurs: Non-invasive Elektrische Spinale Stimulation in der Pädiatrie (NISE-Stim)

    Offenes Seminar – die Anmeldung ist auch möglich für Ärzte und Therapeuten ohne Osteopathie-Abschluss!

    Zielgruppe: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Osteopathen, Ärzte​ – Vorkenntnisse im Bereich der Elektrostimulation sind nicht erforderlich, notwendig sind aber klinische Kenntnisse!

    Dieser 2-tägige Kurs richtet sich an Physiotherapeuten und Kliniker, die Kinder mit Spina Bifida, Rückenmarksverletzungen, Plexus Lähmungen, Cerebralparese und anderen neuromotorischen Beeinträchtigungen behandeln.

    Die non-invasive Spinalstimulation (Non-Invasive Spinal Electrical Stimulation, NISE-STIM) wurde 2017 von Gerti Motavalli zusammen mit Dr. Gad Alon, Forscher auf dem Gebiet der Elektrostimulation, entwickelt. Die regelmäßige Anwendung dieser Rückenmarkstimuationstherapie kann den motorischen Kortex (Muskeln und Nervensignal) stärken. Der sensorische Kortex (verbesserte Körperwahrnehmung) und das autonome Nervensystem (bessere Durchblutung, Verdauung, Atmung und manchmal Kontinenz) können aktiviert werden. Der Einsatz der Elektrotherapie in der Pädiatrie wird von Physiotherapeuten und Forschern aus der ganzen Welt in medizinischen Publikationen veröffentlicht.

    Inhalte und Ziele des Kurses sind u. a.:

    • Behandlungspläne zur Verbesserung des Gangbilds, der Rumpfkontrolle und der Kontrolle der oberen Extremitäten durch funktionelle Elektrostimulation
    • Anleitungen zum Testen der Muskel-Nerven-Funktion, zur Ermittlung der Behandlungsparameter und zur objektiven Dokumentation des Behandlungserfolgs
    • Neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der nicht-invasiven spinalen Elektrostimulation (NISE-STIM) mit Schwerpunkt auf der Elektrostimulation der Wirbelsäule und der funktionellen Elektrostimulation in der Pädiatrie
    • Erstellung eines Praxismodells, das sich auf eine patientenzentrierte, personalisierte Intervention konzentriert
    • Erkenntnis für klinische Entscheidungen in Bezug auf Screening, Tests und Anwendung speziell in der Pädiatrie
    • Umsetzung der Behandlungspläne

    Die Teilnehmer/innen werden viel aneinander üben und die Elektrostimulation auch am eigenen Körper erfahren. Zwei Kinderprobanden werden einbestellt. Videodokumentationen komplettieren den Kurs.

    Dozentin: Gerti Motavalli (Florida), Physiotherapeutin mit Ausbildung in Deutschland und den USA (Master degree in physical therapy MPT), Vojta- und Bobath-Therapeutin

    Kurszeiten: Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–13.15 Uhr (12 U’Std.)

    Gebühr: 395,00 € (DAOM-Mitglieder: 370,00 €)

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      Masterkurs – Schwangerschaft, Geburt und das erste Jahr: Medizinische Grundlagen und Osteopathie

      In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit den vielen Fragen, die uns in unserer Praxis begegnen: Wie und wann kann ich Beschwerden in der Schwangerschaft osteopathisch behandeln? Was muss ich wissen, wenn ich Schwangere osteopathisch behandeln will? Wie läuft eine Geburt ab? Was kann ich osteopathisch beeinflussen? Wie und wann kann ich Beschwerden nach der Geburt osteopathisch unterstützen?

      Inhalte des Kurses sind u. a.:

      • Die Schwangerschaft aus der Sicht der Schwangeren
      • Die physiologischen Veränderungen in der Schwangerschaft
      • Behandlung einer Schwangeren
      • Die pathologische Schwangerschaft
      • Anamnese in der Schwangerschaft
      • Die Geburt
      • Abweichungen von der normalen Geburt
      • Operative Entbindung
      • Das erste Jahr nach der Geburt
      • Osteopathische Behandlung nach der Geburt

      Dozentin: Sanja Draschner-Mittig, Bergisch Gladbach, Diploma Osteopathic Medicine (EROP), Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

      Teilnahmevoraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)

      Kurszeiten: Do-Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (32 U’Std.)

      Gebühr: 650,00 € (DAOM-Mitglieder: 625,00 €)

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        Masterkurs: Viszerale Behandlung von Herz, Lunge und großen Gefäßen im Thorax

        Dieser Kurs ist geeignet für ausgebildete Osteopathen ebenso wie für Osteopathie-Studierende, die bereits eine viszerale Grundausbildung abgeschlossen haben.

        Osteopathie unter viszeralen Gesichtspunkten zu betrachten ist faszinierend und erweitert die Möglichkeiten unseres Handelns beträchtlich. In diesem Kurs des ÄSOM® Ärzteseminar Osteopathische Medizin soll gezeigt werden, dass viszerale Osteopathie mehr ist, als ein Organ zu fühlen und die Mobilität zu verbessern.

        Unterrichtet werden Techniken, die ein neues Verständnis der Möglichkeiten der Behandlung von Gefäßen im Thorax liefern. Venöse und arterielle Gefäßbehandlungen in der jeweiligen Kombination mit dem dazugehörenden Herzanteil bieten neue Erkenntnisse des Zusammenspiels der Organe und Gefäße im Thorax. Darüber hinaus stammen viele der verwendeten Techniken noch von den alten Osteopathen, die sehr wohl verstanden haben auch im Thorax die Organe zu behandeln.

        Dieser Kurs dient als ein Einstieg in die Wahrnehmung und Behandlung von Flüssigkeiten vor allem bei den großen arteriellen und venösen Gefäßen und Nerven des Thorax sowie den fließenden Übergang in energetische Behandlungskonzepte. Kursteilnehmer sollen motiviert werden viszerale Techniken wieder mehr in ihre Arbeit zu integrieren. Es gibt Gelegenheit Vergessenes wiederaufzufrischen und nicht nur neue Techniken kennenzulernen. Weiterhin ermöglicht der Kurs, über mehrere Kurstage tief ins viszerale System einzusteigen.

        Themen und Fragestellungen:

        • Palpations- und Visualisierungstechniken der alten Osteopathen
        • Lunge und Perikard in allen Dimensionen
        • Was zwingt den Körper in die Hyperkyphose der BWS? – Die Rolle der Membrana und des Lig. bronchopericardiacum
        • Der retroperikardiale Raum und die Verbindungen von Lunge, Perikard, Ösophagus und Aorta
        • Die großen Gefäße oberhalb des Herzens – Der sog. Spaghettiknoten im Thorax und sein Zusammenhang mit Luftwegen und Thymus
        • Zusammenhang von Leber und Gallesystem mit der unteren Hohlvene
        • Überlegungen W. G. Sutherlands zur Bedeutung der unteren Rippen für Diaphragma, Nervenplexus und Nebenniere
        • Parietal-viszerale Integrationsmöglichkeiten
        • Vasomotion und Inhibition – zwei alte Techniken von A. T. Still – und ihre Bedeutung für die Thoraxorgane
        • Rippenbehandlung nach Shiowitz mit Integration der Thoraxorgane in die Behandlung
        • Herzbehandlung am sog. Herzskelett und nach Vorstellungen des spanischen Anatomie-Expernten F. Torrent-Guasp

        Dozent: Karl-Heinz Schroeder – Osteopath (BAO), Diploma Osteopathic Medicine (EROP), Leiter des ÄSOM®

        Voraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar), Schüler mit abgeschlossener viszeraler Ausbildung (DAOM®, ÄSOM® oder vergleichbar)
        Kurszeiten: Do–Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (32 U’Std.)

        Gebühr: 650,00 € (DAOM-Mitglieder: 625,00 €)

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          Masterkurs: Foundations of Osteopathy

          Die Grundlagen der Osteopathie – ein Ansatz zur Medizin und Physiologie, den Ken Lossing in 37 Jahren des Studiums, der Praxis und der Lehre der Osteopathie entwickelt hat.

          In diesen 37 Jahren hat sich viel verändert: die Wissenschaft, das Umfeld, der Denkprozess. Zu didaktischen Zwecken wurden die Medizin und die Osteopathie auf Systeme wie das Verdauungssystem heruntergebrochen. Leider funktionieren Körper und Gehirn nicht auf diese Weise, sie verarbeiten alle Systeme, die ganze Zeit, und passen das, was gerade gebraucht wird, an die aktuelle Situation an.

          Dieser Systemansatz funktioniert gut beim Lehren und Lernen, aber weniger gut beim Üben. In diesem Kurs wollen wir versuchen, die Funktionsweise des Körpers besser zu verstehen, so dass wir ein tieferes Verständnis dafür entwickeln können, wie und was zu behandeln ist.

          Themen sind u. a.: Extrazelluläre Matrix und Mechanotransduktion, Mikrozirkulation, Mobilitäts- und Bewegungstests und radiologische Normen, Motilität, Echtzeitkoordination des Gehirns, strukturelle versus anatomische Veränderungen, Kreislauf, Lymphe, ZNS, PNS, Verdauung, Nierenflüssigkeit, Fortpflanzung, Hormonsystem, Bewegungsapparat, Druckaustausch, Gesichtssystem, Biomechanik, Palpation und Diagnose, Behandlungsansätze und -strategien, Bedingungen und Indikationen, Sicherheit und Kontraindikationen – und nicht zuletzt der Osteopath/die Osteopathin selbst

          Dozent: Kenneth J. Lossing D. O., San Rafael/Kalifornien

          Voraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)

          Kurszeiten: Sa-Mo 9.00-17.30 Uhr, Di 9.00-15.30 Uhr (32 U’Std.)

          Gebühr: 725,00 € (DAOM-Mitglieder: 700,00 €)

          Hinweis: Die Kurssprache ist englisch mit begleitender Übersetzung, das Skript ist in englisch.

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